Auerbach Stadt-Anzeiger - Mai 2022

Jahrgang 44 Mai 2022 Nr.05 Magdalenfest Ranna Nach coronabedingter Zwangspause haben die Freunde der Magdalenen-Kapelle heuer ein solches wieder geplant. Es findet traditionell um den Festtag der hl. Maria Magdalena (22. Juli) statt. (Foto 2010) Heuer ist am Sonntag den 24. Juli 2022 um 9 Uhr ein Gottesdienst mit anschließender Bewirtung rund um die Kirche vorgesehen. Wie es am Nachmittag und eventuell am Abend weitergeht ist noch nicht genau festgelegt. Die gesamte Bevölkerung ist auf jeden Fall herzlich dazu eingeladen. Der Reinerlös kommt wieder dem Erhalt der Kapelle zu gute. Die hl. Magdalena wird u.a. von den Hammerleuten als ihre Schutzpatronin verehrt. Aus diesem Grund errichteten diese, wahrscheinlich noch im ausgehenden 14. bzw. beginnenden 15. Jahrhundert, bei ihrem Hammer Ranna auch eine erste kleine Kapelle etwa beim heutigen Feuerwehrhaus. 1743 ließ Pfarrer Trettenbach die heutige Magdalenen-Kapelle errichten und ausstatten. (s. Stadtanzeiger vom April 2022, Seite 16ff) Rudi Weber

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 3 Inhalt: Titelbild: Magdalenen-Kapelle / Ranna Text: Ranna 50 Jahre bei Auerbach von Rudolf Weber 4 Standesamtliche Nachrichten 12 Kleinanzeigen 14 Ranna 50 Jahre bei Auerbach 16 Ranna 50 Jahre bei Auerbach 18-20 Familien- /Traueranzeigen 22 Ranna 50 Jahre bei Auerbach 26 Ranna 50 Jahre bei Auerbach 30 Ranna 50 Jahre bei Auerbach 38 Impressum 38 Veranstaltungskalender

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 8 Dienstag 18.00–20.00 Uhr Freitag 16.00–18.00 Uhr Sonntag 10.30–11.30 Uhr Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bahnhofstraße 14 Tel. (0 96 43) 13 19 pfarramt.auerbach@elkb.de www.christuskirche-auerbach.de Gottesdienste in der Christuskirche. 1.5. 9.30 Uhr Festgottesdienst zur Konfirmation vor der Christuskirche 8.5. 9.30 Uhr Gottesdienst 15.5. 9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl 22.5. 9.30 Uhr Gottesdienst 26.5. 9.30 Uhr Gottesdienst 29.5. 9.30 Uhr Festgottesdienst zum Konfirmationsjubiläum & Gemeindefest Bringen Sie bitte weiterhin einen FFP2-Maske zum Gottesdienst mit! Evangelische öffentliche Bücherei Bahnhofstraße 14a Tel. (0 96 43) 91 65 97 www.christuskirche-auerbach.de/buecherei Bücherei

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 14 RANNA 50 Jahre bei Auerbach (von Rudi Weber) (Fortsetzung Seite 16) Die 1743 auf dem Löhnersberg in Ranna vollendete und der hl. Magdalena geweihte Kirche (Foto s. Titelseite dieses Stadtanzeigers) verdankt ihre ursprüngliche Entstehung dem Eisenhammer Ranna. Eisenhammer Ranna 1391 „An den Flußläufen (Anm.: wie hier an der Pegnitz) befanden sich anfangs nur Mahlmühlen für Getreide. Erst ab 1300 lernte man, auch die Blasebälge und die schweren Schmiedehämmer durch Wasserkraft antreiben zu lassen.“ (1, Seite 29) Im Jahre 1391 erlaubte der Landesherr König Wenzel von Böhmen (1361-1419; reg. 1376-1400) bzw. dessen Stadthalter hier im Schloss Auerbach „‚Worsiboy von Swynars, des Kunigs Haubtman in seiner Herschaft in Bayern‘, dem Auerbacher Bürger ‚Hartman dem Fugler und Margarethen seiner Wirtin, in dem walde gelegen an der Pegnitz und genant zu der Rann‘, eine Hammerstatt zu bauen. Diese für Ranna sehr bedeutende Urkunde wurde am 16. Oktober 1391 ‚an Sant Gallen tag des Heiligen Abts‘, ausgestellt.“ (2) So hat wohl das Auerbacher Schloss einst ausgesehen. Josef Tobias Meier fertigte kurz nach 1900 für die von Joseph Köstler erstellte Chronik diese Zeichnung nach Angaben aus alten Urkunden und sonstigen Quellen. Meier war ein Bekannter der Tochter Margarete Köstler. (3) Das Original der über 600 Jahre alten Urkunde über die Gründung des Hammers Ranna befindet sich im Archiv der Stadt Auerbach. Mit ihr „wurde dem Hammer Ranna von der Krone Böhmens auch das Recht eingeräumt, alles Bau- und Brennholz unentgeltlich aus dem Wald des Königs, gemeint ist der Krottenseer Forst, zu nehmen, sowie umfangreiche Rodungen zu tätigen.

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 16 RANNA 50 Jahre bei Auerbach (Fortsetzung von Seite 14) Dafür musste man jährlich 10 fl (Gulden) an das königliche Kastenamt Auerbach entrichten.“ (2) Zum Betrieb eines Eisenhammers wurde viel Holz gebraucht, besonders wenn es sich um einen Schien- oder Stabhammer wie in Ranna (s. weiter unten) handelte. „Ruprecht von der Pfalz, der nach der Absetzung Wenzels deutscher König (1400 - 1410) wurde, bestätigte schon ein Jahr nach seiner Thronbesteigung alle Privilegien des Hammers Ranna.“ (2) Schienhammer und Blechhammer Ranna war ein Schien- oder Stabhammer. Das bedeutet, aus dem Eisenerz wurde zunächst u.a. über vorheriges Zerkleinern und Reinigen der Erzbrocken in einem Rennofen, auch Rennfeuer oder Rennherd genannt, durch große Hitze Roheisen gewonnen. Dieses war allerdings nicht flüssig wie z.B. in einem Hochofen, sondern es entstand ein teigig-poröser Klumpen, Luppe genannt. Diese wurde zunächst per Hand mit einem Vorschlaghammer verdichtet, danach mit dem wassergetriebenen Schwanzhammer weiter ausgeschmiedet, bis sämtliche Schlacke und Kohlereste entfernt waren. Dazu wurde die Luppe immer wieder in einer Esse, auch Löschfeuer bzw. Schmiedeherd oder Wellfeuer genannt, erhitzt. Das schließlich ausgeschmiedete Eisen konnte nun als relativ weiches Schmiedeeisen direkt zu Schienen oder Stäben weiterverarbeitet werden. Diese wurden dann in einen eisenverarbeitenden Hammer oder Blechhammer geliefert, wie z.B. einer im nahen Rauhenstein betrieben wurde. Georg Agricola (14941555), der große Montanwissenschaftler aus Sachsen, beschrieb auch ein Hammerwerk und seine Funktionsweise in seinem aus 12 Büchern bestehenden Werk Vom Berg- und Hüttenwesen sehr genau. Zu diesem Bild aus Band IX: Im Hintergrund sieht man den Rennherd (A), davor wird eine Luppe grob von Schlackeresten befreit (D, E). Ganz im Vordergrund geschieht das Ausschmieden der Luppe unter dem Schwanzhammer auf einem Amboss (G). Die Hämmer waren also „teils eisenerzeugende Hammerwerke, die aus dem Erz durch Schmelzen das Eisen gewannen und dieses zu Schienen oder Stäben schmiedeten (daher auch Schien- oder Stabhämmer genannt), teils waren es eisenverarbeitende Hämmer; sie stellten aus dem im Schienhammer gewonnenen Eisen … das Blech her (Weißblech, Schwarzblech usw.). Die feineren Blechsorten (Dünnbleche) wurden in Nürnberg und Sulzbach verzinnt, seit 1533 auch in Amberg. Daß die hochstehenden Nürnberger Metallgewerbe auf die Blechproduktion der Oberpfalz in hohem Maße angewiesen waren, ist schon oft dargelegt worden. (Fortsetzung Seite 22)

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 22 RANNA 50 Jahre bei Auerbach (Fortsetzung von Seite 16) Wir besitzen viele Nachweise über den Bezug von Eisen aus den im Umkreis von Auerbach gelegenen Hämmern durch Nürnberger Kaufleute. Die verarbeitenden Hämmer erzeugten aber auch Werkzeuge, wie Pickel, Äxte, Schaufeln usw. Als Hersteller solcher hauptsächlich dem landwirtschaftlichen Bedarf dienenden Geräte war der Staubershammer noch bis vor wenigen Jahren in Betrieb. Zu den einzelnen Werken gehörten in der Regel auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Der Holzbedarf war enorm.“ (4, Seite 86) Blütezeit des Eisenhammers Ranna (Die nachfolgenden Ausführungen stützen sich überwiegend auf Joseph Köstler, Quelle 5) In der Folgezeit wechselten die Besitzer bzw. Betreiber des Hammers Ranna öfter. So erwarb z.B. 1402 der Auerbacher Bürger Peter Peßler (auch Pestler geschrieben) vom Gründer Hartmann Fugler das Hammerwerk. Im gleichen Jahr erteilte diesem König Ruprecht I. (geb. 1352 in Amberg; gest. 1410 in Landskron; reg. 1400-1410) den entsprechenden Erbbrief. Der Hammer Ranna scheint gut gegangen zu sein, denn 1410 stellte Pfalzgraf Johann (1383-1443), seit 1404 Herr über unsere Gegend, dem Peter Peßler einen Schuldbrief über 100 fl aus, die dieser ihm geliehen hatte, und wofür er und seine Erben Kohlen brennen durften im herrschaftlichen Wald. 1427 gewährte Johann, der in Neumarkt und Neunburg vor dem Walde residierte, dem Peter Peßler und seinen Nachkommen auf dem Hammer sogar die Edelmannsfreiheit. Zugleich erlaubte er die Errichtung einer Schenke. Im nämlichen Jahr stiftet Peßler ein Messbenefizium in der Pfarrkirche Auerbach, die sogenannte Pestlermesse. (6) Um 1500 scheint der Hammer Ranna abgebrannt zu sein. Er gehörte damals immer noch den Peßler. Erst 1507 ging das Hammergut Ranna durch Verkauf von den Pestlern an die adeligen Gebrüder Paul und Pankraz Stieber über, deren Stammsitz in Buttenheim (bei Hirschaid) lag. 1513 kam es dann durch Vererbung an den Bamberger Domdechanten Georg Stieber, der es zusammen mit den Kindern des Paul Stieber in der Folgezeit besaß. Die Stadt Auerbach als Hammerherr 1530 kaufte die Stadt Auerbach von Hans Stieber das Hammergut Ranna um 3.300 fl (Gulden). Da der Hammer inzwischen sehr heruntergekommen war, musste er neu aufgebaut und eingerichtet werden, was der Stadtkasse weitere 2.000 fl kostete. (nach 5, Seite 323) So wie die bereits abgebildete (Stadtanzeiger April 2022, Seite 16) Vergrößerung aus der Skizze von 1522/23 zeigt, sah der Eisenhammer Ranna wohl nach der Neuerrichtung durch die Stadt Auerbach zu Beginn des 16. Jahrhunderts aus. Das Hammerhaus muss schon ein imposanter und mit Mauer und Turm bewehrter Bau gewesen sein. Die Stadt Auerbach betrieb nun den Hammer und die damit verbundene Fischzucht in der Pegnitz und in den zahlreichen Weihern zunächst sehr schwunghaft. Oftwaren die Bürgermeister oder andere Ratsherrn zugleich auch die Hammerherrn, ein wohl lukratives Geschäft für die Beteiligten. Balthasar Weißmann, Sebastian Held, Erasmus Kotz, Paulus Schreiber und Georg Niller sind namentlich genannt. (5, Seite 324) Ihre Namen als Stifter tragen teilweise die Bilder an der Orgelbrüstung der Auerbacher Friedhofskirche St. Helena. Wie alle Orte unserer Gegend hatte auch Ranna während des 30-jährigen Krieges (1618-48) schwer unter den häufigen Durchzügen der verschiedenen Truppen zu leiden. Meistens waren diese verbundenmit Plünderung, Brandschatzung und anderen Belästigungen für die Bevölkerung. Kurz nach Kriegsende schrieb 1650 deshalb der Auerbacher Magistrat folgenden Schadens- und Zustandsbericht an die Regierung nach Amberg: „Auf dem Hammer Ranna sind im Kriegswesen die 2 Bauernhäuser, die Stallungen, eine Schmiede, die Hütten und der Wasserbau gänzlich zu Grund gegangen. Die anderen Gebäude des Hammers Ranna sind auch ruiniert, weil alle Fenster und Öfen ausgebrochen wurden, das Eisenwerk und selbst die Glocken hinweggenommen worden sind. Am Feldbau allein hat man 3.000 fl Schaden gelitten, weil die Felder seit 22 Jahren fast nimmer bebaut wurden. Der Schaden vom Hammerwerk, weil es 12 Jahr ganz öd gestanden ist und die übrige Zeit nur schlecht betrieben werden konnte, beträgt mindestens in den 22 Jahren die Summe von 13.200 fl. Die 13 Weiher des Hammerguts sind von den Kriegsvölkern unterschiedliche Male abgezogen und ausgefischt worden, ja 7 davon sind gänzlich abgegraben worden und stehen jetzt öd. Das Fischwasser der Pegnitz und besonders das Forellenwasser ist öfters gänzlich ausgeraubt worden.“ (5, Seite 325f) Im Frühjahr 1661 war das alte Hammerwerk in Ranna repariert und konnte seinen Betrieb wieder aufnehmen. Die glanzvollen Zeiten kehrten allerdings nach dem 30jährigen Krieg nicht mehr zurück. Aber die Stadt Auerbach betrieb Ranna und Fischstein noch bis 1860. Den an der Pegnitz dazwischen liegenden Hammer Rauhenstein hatte die Stadt schon 1517 an das Kloster Michelfeld verkauft. Als das Kloster 1559 praktisch ausgehoben wurde, ging Rauhenstein 1580 wieder an Auerbach. In den folgenden Jahren konnte die Stadt aus den Erträgnissen des Hammers Rauhenstein keine großen Reichtümer erwerben. Hinzu kam noch ein längerer Rechtsstreit mit dem neuerstandenen Kloster Michelfeld. (Fortsetzung Seite 26)

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 26 RANNA 50 Jahre bei Auerbach (Fortsetzung von Seite 22) (Fortsetzung Seite 30) Dieses war nach seiner vorübergehenden Auflösung ein Jahrhundert zuvor im Jahre 1669 vom bayerischen Kurfürsten Ferdinand Maria den Benediktinern zurückgegeben worden. 1732wurde entschieden, demKloster denHammer Rauhenstein wieder zurück zu übereignen. Dessen Abt Heinrich Harder (reg. 1721-1738) ließ im Jahr 1736 das dortige Hammerherrnhaus erbauen und sein Wappen über dem Eingang anbringen. (7, Seite 92ff) Während des 2. Weltkrieges (1939-1945) und noch Jahre danach fanden verschiedene Familien im einstmals herrschaftlichen Hammerhaus Rauhenstein eine Wohnung. Doch als im Jahre 1960 die Wasserschutzzone Ranna ausgewiesen wurde, kam das endgültige Aus für Rauhenstein: die angestammten Dorfbewohner wurden im Lauf der folgenden Jahre umgesiedelt, das Schloß verfiel immer mehr und wurde schließlich im Dezember 1987 abgerissen. Dieses Foto des Hammerhauses Rauhenstein machte ich kurz vorher im Herbst 1987. „Die oberpfälzische Eisenindustrie konnte mit den großen Eisenwerken in Westfalen und der Steiermark nicht mehr in Konkurrenz treten. … In Ranna wurde das viele Rechtholz verpulvert, aber wenig Eisen produziert. Auf Drängen der Regierung und der Forstbehörden wurden … die Hammerwerke Ranna und Fischstein (Anm.: von der Stadt Auerbach) verkauft.“ (5, Seite 349) Vorausgegangen waren mehrere Schätzungen. „Nach längerem Feilschen kaufte endlich der Staat am 5. Oktober 1859 beide Hammergüter mit allen Gebäuden, Grundstücken, Wasserkräften, Fisch- und Holzrechten um die Summe von 72.000 fl. Nachträglich am 10. Februar 1860 … kaufte der Staat auch noch die zum Gut Ranna gehörigen 21,63 Tagwerk Weiher … 3.750 fl. … Am 21. Juni 1860 wurde in Regensburg dem Bürgermeister Leonhard Neumüller der Gesamtkaufschilling in lauter Silber ausbezahlt. Er verpackte das Geld in eine starke Holzkiste und transportierte es, wie er mir (Anm.: Josef Köstler, 1849-1925) öfter erzählte, auf einem gewöhnlichen Leiterwagen und unter größter Angst vor räuberischen Überfällen nach Auerbach.“ (5, Seite 367f) Kein Wunder, denn es waren insgesamt 80.750 Gulden, die Leonhard Neumüller, 1854 bis 1888 Bürgermeister unserer Stadt, auf seinem Leiterwägerl in bar nach Auerbach brachte – und das ganz ohne Sicherheitsdienst und ohne Leibwächter. Nach heutiger Kaufkraft wären das fast 1,5 Millionen Euro! (8)

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 30 RANNA 50 Jahre bei Auerbach (Fortsetzung von Seite 26) Lieber Leser des Stadt-Anzeigers! Bitte beachten Sie bei Ihren Anschaffungen die Werbe - Anzeigen unserer Inserenten !!

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Stadt-Anzeiger Auerbach - Mai 2022 - 38 . 2022 Mai 08.05. Jahrmarkt – Geschäfte geöffnet 14.05. Knabenkapelle Frühjahrskonzert im Kolpingsaal 26.05. MSC - Ausfahrt m. historischen Motorrädern 26.+27.05. Gurkenfest FF Ranzenthal Juni 12.06. Jahrmarkt – Geschäfte geschlossen 16.-19.06. Kletterfestival FrankenPfalz (Königstein) 16.06. 25 Jahre Einweihung der Kapelle / Kapellenbau- verein Welluck 18.06. VdK Michelfeld - JHV im Gasthaus Schenk 19.06. Skiclub - Inlinerkurs 23.06. Skiclub - Johannisfeuer 24.06. Johannisfeuer Ohrenbach 25.06. Knabenkapelle Sommerserenade am Marktplatz (Ausweichtermin 02.07.2022) Juli 03.07. FW Michelfeld – Grillfest 09.07. Maffeispiele mit der Landesbühne Oberfranken 09.+10.07. Skiclub - Kanutour 10.07. Dixie-Frühschoppen mit Gonzo‘s-Dixie-Combo 16.07. 1. Gruben-Open-Air (GOA) 17.07. Knabenkapelle Blasmusik-Picknick am Schul- sportplatz hinter der Helmut-Ott-Halle (Aus- weichtermin: 24.07.2022) 21.+22.07. MSC - Mobiler Prüfdienst (ADAC) am Place de Laneuveville 24.07. Wachfest Feuerwehr Auerbach 31.07. Gartenfest OGV Gunzendorf August 01.08. Skiclub - Inliner - Ferienprogramm 06.+07.08. Siedlerkirchweih 06.08. Siedlerwalk 07.08. Skiclub - Kanu Tour 08.08. Skiclub - Inliner - Ferienprogramm September 04.09. MSC - Oldtimertreffen auf Leonie 04.09. Skiclub - Fahrradtour 10.09. Maffei Spezial mit Schorsch Bross und anderen 11.09. Jahrmarkt – Geschäfte geöffnet 21.09. JHV - Stadtverband Auerbach 24.09. MSC - Jugendkartslalom am Freibadparkplatz 30.09. Matthias Egersdörfer: Nachrichten aus dem Hinterhaus Oktober 15.10. Hubertusmesse - Jägerkameradschaft Auerbach 30.10. Jahrmarkt – Geschäfte geöffnet November 05.11. Couplet AG: Das Beste aus 25 Jahren 26.11. ADVENTSMARKT am Marktplatz Dezember 02.-04.12. Grubenadvent auf Maffei 17.12. Knabenkapelle Weihnachtskonzert in der Helmut-Ott-Halle Sitzung Stadtverband Montag, 02.05.2022 19:30 Uhr Schützenheim 1890 IMPRESSUM Mit amtlichen Bekanntmachungen und sonstigen Nachrichten der Stadt Auerbach, mit Mitteilungen der Vereine, Verbände und Organisationen, mit Familiennachrichten sowie Privat- und Geschäftsanzeigen (Preisangaben usw. ohne Gewähr). Für den Inhalt der Berichte ist der jeweilige Verfasser verantwortlich. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Herausgeber Verlag und Anzeigenverwaltung: Stadtverband Auerbach i.d.OPf. ; Erscheint zum 1. des Monats. ; Verlagsort: 91275 Auerbach Redaktion u. Gestaltung Andy Deml, Rosenhofer Str. 20 91275 Auerbach Tel.: 0175 4031328 (und nach 17:00 Uhr - Tel. 09643-916274) e-mail: info@stadtanzeiger-auerbach.de Druck: Druckerei Stock, Marienplatz 35, 92676 Eschenbach, Anzeigenannahme, Vereinsberichte und Texte bei Schreibwaren Kleefeldt/Heinl, Unterer Markt 2, Tel.: 09643 / 91462 Fax: 09643 / 91463 Anzeigen-Preisliste Nr. 04 ab 12/2021 Beilagenanmeldung bei: Hernn Klaus Küffner Tel. 09643 / 2565 Abgabe-, Anmeldetermine: Vereinsnachrichten: 5. des Monats Anzeigen: 10. des Monats Beilagen: 20. des Monats ; Die Verteilung des Stadtanzeigers erfolgt kostenlos an jeden Haushalt der Stadt Auerbach i.d.OPf. Achtung: Reklamationen nur beim1. Vorsitzenden Eugen Eckert, Obere Bergstraße 12, Tel. 1235.Auflage: 4600 Stück Im Internet : https://www.auerbach.de/page_1_3.php

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