pro Su-Ro - Bergstadtbote September 2024

19 Vortrag, Podiumsdiskussion mit Zeitzeugen und Filmvorführung lassen die prägende Montangeschichte SulzbachRosenbergs am Tag des offenen Denkmals lebendig werden 1993 wurde erstmals der Tag des offenen Denkmals ins Leben gerufen und bundesweit öffneten schon zum Start 3.500 Denkmale. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erschuf so ein besonderes Netzwerk an Denkmalengagierten bundesweit, das bis heute jährlich wächst und sich weiterentwickelt. Seit 1999 steht das größte Kulturevent Deutschlands unter einem jährlich wechselnden Motto. In 2024 steht alles unter dem Thema: „Wahr-Zeichen: Zeitzeugen der Geschichte“ Zu diesem Anlass werden am Sonntag, den 08.09.2024, um 19:00 Uhr im großen Rathausaal die in Sulzbach-Rosenberg in 2020 gedrehten Montanfilme gezeigt. Die Filme gewähren Einblicke in die Industriegeschichte unserer Region und lassen Zeitzeugen vor Ort zu Wort kommen. Die Montangeschichte der Stadt Sulzbach-Rosenberg war maßgeblich für Bewohner und Stadtentwicklung. Bis in die 80er Jahre hat die Maxhütte ca. 80% der arbeitenden Bevölkerung beschäftigt. der Konkurs war für die Stadt traumatisierend. Die Maxhütte wurde seit der Schließung bis auf den Hochofen rückgebaut. Dieser verbleibt als weit sichtbares Wahr-Zeichen - in Privatbesitz. Die in 2020 gedrehten Montanfilme lassen Zeitzeugen zu Wort kommen, zeigen Bilder aus den vergangenen Zeiten und beleuchten die Geschichte der Montanindustrie in der Oberpfalz. Der Abend beginnt mit einem Vortrag des Stadtarchivars Jörg Fischer. Tanja Weiß, Museumspädagogin und Stadtführerin moderiert die an die Filmvorführung anschließende Podiumsdiskussion mit ehemaligen Mitarbeitern der Maxhütte und deren Familien. Die für Sulzbach-Rosenberg prägenden Ereignisse rund um die Maxhütte und das Rohrwerk werden an diesem Abend noch einmal ganz anders beleuchtet. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Kulturamtes der Tag des offenen Denkmals – Montanfilmabend im Großen Rathaussaal Ansicht Maxhütte Sulzbach-Rosenberg aus 2020. Foto: Thilo Hierstetter, Stadt Sulzbach-Rosenberg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aufgrund der beschränkten Platzkapazitäten wird dringend um Anmeldung gebeten unter tourist-info@sulzbach-rosenberg.de oder telefonisch unter Tel. 09661-510 1172. Am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, den 08.09.2024, haben natürlich auch zahlreiche Museen in SulzbachRosenberg geöffnet. „Wenn ein Mensch an Demenz erkrankt, ist sein gesamtes Umfeld gefordert. Die gute Nachricht: Dutzende von Experten sind mit Rat und Tat für Sie da“, betont Landrat Richard Reisinger und lädt Betroffene und Angehörige dazu ein, sich bei den Aktionen in der Demenzwoche zu informieren und beraten zu lassen. Bayerische Demenzwoche in Sulzbach-Rosenberg: Singen, informieren und austauschen Los geht es am Montag, den 23. September, von 16 bis 19 Uhr im Capitol. Im Improtheater, bei Projektvorstellungen und einer Podiumsdiskussion dreht sich alles um Kunst und Kultur für Menschen mit Demenz. Anmeldungen nimmt das Bayerische Landesamt für Pflege unter der E-Mail-Adresse veranstaltungen@lfp.bayern. de entgegen. Für Donnerstag, den 26. September, lädt die Fachstelle für pflegende Angehörige in Sulzbach-Rosenberg von 14 bis 16 Uhr zum Liedernachmittag ein. In Begleitung einer Gitarrengruppe wird gemeinsam gesungen. Beim anschließenden „Kaffeeklatsch“ können die Teilnehmer ins Gespräch kommen. Am Sonntag, den 29. September, sind von 14 bis 16 Uhr die Demenzbeauftragte des St. Anna Krankenhauses Stefanie Wiesend sowie die Pflegeberatungsstelle des Landkreises mit Informationsständen im St. Anna Krankenhaus und heißen alle Interessierten willkommen, sich über konkrete Hilfsmöglichkeiten auszutauschen. Die 5. Bayerische Demenzwoche findet vom 20. bis 29. September 2024 statt und beginnt in der Stadt Amberg und im Landkreis Amberg-Sulzbach bereits am 16. September. Alle Veranstaltungen und Informationen sind unter www.amberg. de/gesundheitsregion nachzulesen. Improtheater aus Bielefeld: „Die Stereotypen“ treten am 23. September zum Thema „Demenz. Bewegt. Kultur.“ im Capitol auf. Foto: Roland Schneider

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