4 Nach dem frühen Tod seiner Gemahlin heiratete Johann Christian von Sulzbach ein zweites Mal. Eleonore Philippine, Tochter des Landgrafen Ernst II. Leopold von HessenRheinfels-Rotenburg, war die Cousine des Sulzbacher Prinzen. Deshalb war für die Eheschließung eine päpstliche Erlaubnis nötig. Die Prinzessin, geboren 1712, wird beschrieben als fromm und gottesfürchtig. Schon von früher Jugend an war sie eine glühende Verehrerin der heiligen Hedwig von Andechs. Sie liebte das Lesen „geistreicher Bücher“ und interessierte sich für Wappenkunde und Genealogien. Ihre praktischen Fertigkeiten im Nähen setzte sie um bei der Herstellung von Kleidung für Bedürftige. Als 12jährige begleitete die Prinzessin ihre Schwester Polyxena nach Turin zu deren Hochzeit mit dem dortigen Thronfolger. In den folgenden Jahren lebte sie hier, aber vor allem auch im Kloster der Salesianerinnen in Annecy. Sie erfreute sich sehr daran, „in dem Chor unter diesen (...) Dienerinnen Jesu (...) das Lob Gottes“ anzustimmen. Unsere Liste für den Stadtrat. 8. März 2026 Wählen gehen oder Briefwahl nutzen: Freie Wähler Umland e.V. @fwusuro www.fwu-suro.de Michael Schulz Elektromeister Peter Böhm selbst. Mediengestalter Andy Moser Polizeibeamter Werner Müller Elektromechaniker Dr.-Ing. Robert Adunka Geschäftsführer Christine Moser Siebdruckerin Uli Schmalzl Schreinermeister Frank Groher Industriemechaniker Dagmar Kohl Physiotherapeutin Michael Müller Wirtschaftsfachwirt Klaus Wilde Versicherungsfachwirt Peter Dechant Freiberuflicher EDVDozent Julian Pirner Selbst. Kurier- und Besorgungsfahrer Peter Ehm Installations- u. Spenglermeister i.R. Norbert Ertl Leitender Angestellter i.R. Thomas Ottmann Maschinenschlosser Norbert Graf Fliesenleger- und Ofenbaumeister Veronika Schmalzl Regionalmanagerin Fabian Schloß Rettungssanitäter Michael Heldrich Hotelier Oliver Wolf selbst. Transportunternehmer Robert Stief Angestellter Gisela Müller ZFA Manuel Neidel Beschäftiger im öffentl. Dienst Politische Werbung. Veranlasser: Freie Wähler Umland e. V. Die Trauung mit dem verwitweten Sulzbacher Prinzen Johann Christian erfolgte im Dezember 1730 in Turin per procurationem, in Stellvertretung durch Prinz Eugen von Savoyen. Erst danach brach Eleonore Philippine mit einer Gefolgschaft auf zu einer Reise über den Brenner-Pass, über Innsbruck und Augsburg nach Mannheim. Dort kam sie „ganz durchgefroren“ nach drei Wochen im Januar 1731 an und wurde von ihrem Gemahl empfangen. Die offiziellen Festlichkeiten zu Ehren der Braut schlossen sich wenige Tage später an. Glückwünsche und Geschenke kamen auch aus Sulzbach. Das Gratulations-Gedicht „Die Mitten im Winter grünende Pfaltz“ des Sulzbacher Hofrats Christoph Joseph Wirth drückte hier die Freude über diese Vermählung aus. Nach dem Tod des Pfalzgrafen Theodor Eustach wurden Johann Christian und Eleonore Philipine am 25. Juli 1732 als neues Pfalzgrafenpaar in Sulzbach festlich empfangen. Nur ein Jahr später war die 21jährige Pfalzgräfin Witwe. (Fortsetzung folgt) Doppel-Wappen und Namen der Stifterin über dem Portal von St. Hedwig. Text und Bild: Patrizia Zimmermann Ein Kloster für Sulzbach
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