3 Fragen der Tagespolitik machen die Antwort auf diese Frage nicht gerade leichter. Auch die Wissenschaft sucht unter der Überschrift Ende der Zeitzeugenschaft? nach neuen Wegen, wie künftige Generationen die Lehren aus Diktatur und Weltkrieg, aus Ausgrenzung und Vernichtung bewahren und weitergeben können. Ich bin mir darüber im Klaren, dass wir allein keine Antworten auf alle diese Fragen liefern können. Aber ich bin mir auch sicher, dass es nicht ausreicht, einfach nur ein Lippenbekenntnis abzulegen und bei ein, zwei Anlässen an die Irrwege der Vergangenheit zu erinnern. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir bereits und werden wir weiterhin einen Beitrag dazu leisten, dass das Ende der Zeitzeugenschaft nicht auch ein Ende der Erinnerung an sich einläutet. Mit Vorträgen, einer Ausstellung, mit Schulprojekten – aber auch und gerade durch die Verknüpfung mit aktuellen Problemen. Flucht und Flüchtlinge gab es eben nicht nur am Ende des Zweiten Weltkrieges. Zahlreiche Biografien sind aus diesem Grund gewachsen – auch meine eigene. Warum sollen nicht auch die Flüchtlinge des 21. Jahrhunderts hier Wurzeln schlagen und gemeinsam mit uns wachsen? Ich danke allen, die sich in diesem Zusammenhang bereits seit dem Spätsommer 2024 eingebracht und Ideen beigesteuert haben. In unserem gemeinsamen Arbeitskreis Demokratie haben wir von Anfang an versucht, Probleme und Fehlentwicklungen der Vergangenheit nicht als ein weit Entferntes sondern vielmehr als ein Mahnmal zu sehen, das zurecht in unsere Gegenwart hineinragt. Die Zeitzeugen mögen mit der Zeit verschwinden. Das Wissen um die Vergangenheit bleibt: in Archiven und Bibliotheken, im heimischen Bücherregal, im Nachdenken über die Geschichte und das Schicksal der eigenen Familie. Genau genommen kann also die Zeitzeugenschaft nur dann wirklich Schaden nehmen, wenn dieses Wissen nicht länger gepflegt und das Nachdenken den einfachen Antworten geopfert wird. Aber das soll unser Weg nicht sein. Liebe Kulturbegeisterte, am 5. April findet um 20.00 Uhr in der ehemaligen Synagoge ein Konzert des Klezmer Connection Trio statt, das ich KLENCK OPTIK (außer reduzierte Ware und Gardinen mit Zubehör) Rosenberger Str. 8 92237 Sulzbach-Rosenberg Tel. 09661/51599 auf Ihren Einkauf. Frühjahrsshopping bei Carl Schmidt 20% vom 27. März bis 3. April erhalten Sie n.graf@t-online.de Besuchen Sie auch unsere neue Homepage Ihnen besonders ans Herz legen möchte. Tickets gibt’s für 22,00 € im Vorverkauf, online bei OK- und NT-Ticket und direkt bei uns in der Tourist-Info. Bei Fragen zu dem Konzert rufen Sie gerne bei uns an: 09661/5101170. Glück Auf! Ihr Stefan Frank Erster Bürgermeister Rosenberger Straße 18 Sulzbach-Rosenberg Telefon 09661/4161 teka-sulzbach2@t-online.de • Unterhaltungselektronik • Satellitenanlagen • Haus- und Einbaugeräte • Kundendienst
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