4 Wir überqueren die B 14, radeln durch die Allee und auf der Nürnberger Straße bergab, biegen nach der Bahnunterführung links auf die Straße „Am Spittlberg“ ab. Beim Parkplatz am HCA-Gymnasium geht es nach rechts. Wir verlassen die Stadt nun auf dem Fünf-FlüsseRadweg, auf dem wir über Kempfenhof, Kauerhof, den Neukirchner Weg und über Unter- und Obermainshof die Europäische Hauptwasserscheide bei Schönlind erreichen. Das Rad rollt nach Neukirchen hinunter. Nach der katholischen Kirche zweigen wir rechts ab und gelangen auf einem teils unbefestigten Weg nach Etzelwang, wo wir den Fünf-flüsse-Radweg nach rechts verlassen. Es geht hinauf nach Neutras. Auf der Höhe folgen wir dem Wegweiser nach Hegendorf und dort wieder nach Fischbrunn. Auf der Kreisstraße AS 30 nach links und nach rund 200 m wieder links auf den Radwanderweg Frankenalb 8. Er führt uns auf engen Gässchen durch Eschenbach schließlich wieder auf die LAU 30. Nach Überquerung der Pegnitz gleich wieder links ab auf den Pegnitztal-Radweg. Uns begleitet links der sich schlängelnde Fluss und bald auf der anderen Seite die Bahn. An der Grenze zum Nürnberger Land Radtourenvorschlag von Franz Beyerlein – ca. 68 Kilometer Am Hohenstädter Bahnhof vorbei bis zur Happurger Straße. Hier nach links, vor dem Markgrafensaal links und gleich wieder rechts. Auf einer Brücke über die B 14, nach 100 m rechts und dann nach links paralell zur B 14 bis zur Hohenstädter Straße. Ihr folgen wir nach links über die Bahn in den Ort Happurg hinein, weiter in die Pflegergasse und dann zum Marktplatz, wo ein Café zur Pause einlädt. Auf der Hauptstraße geht es in einer Serpentine hinauf auf die Kainsbacher Straße. Nach ein paar hundert Metern taucht linker Hand der Happurger Stausee auf. Am Restaurant „Seeterrassen“ bietet sich ein herrlicher Blick auf den See. Man kann per Rad den See umrunden und stößt dabei auf verschiedene Infotafeln des Happurger Geschichtsweges. Wir radeln aber nur so weit am See entlang, bis uns ein Wegweiser rechts nach Kainsbach schickt. Es geht eine längere Strecke bergauf Richtung Schupf. Wenn wir einen Abstecher zu einer Gedenkstätte machen wollen, die uns mit der dunkelsten Geschichte unsres Volkes konfrontiert, sollte man nicht dem ersten Wegweiser nach links folgen, weil der Wegzustand für Radfahrer schlecht ist, sondern ein paar hundert Meter weiter oben. In einem abgelegenen Waldstück wurden hier zu Tode gekommene Zwangsarbeiter des KZ Hersbruck verbrannt, die im Doggerwerk über dem heutigen Stausee in den Fels hinein Fabrikhallen errichten sollten. Kurz vor der Ortschaft Schupf biegen wir links ab. Über Seiboldstetten und Lieritzhofen geht es hinunter nach Alfeld. Hier können wir im Café Insider nochmals eine Pause einlegen, bevor wir auf der Hersbrucker Straße den idyllischen Ort verlassen. Es geht entlang des Alfelder Bachs an der Rosenmühle und der Regelsmühle vorbei bis zur Claramühle und im linken Bogen weiter nach Thalheim. Nun folgen wir der Kreisstraße LAU 28, die am Grenzübergang in die Oberpfalz in die AS 3 übergeht. Wir erreichen Fürnried, wo in der Dorfmitte ein Rondell über das Leben des evangelischen Neuguinea-Missionars Johann Flierl aus Fürnried informiert, der im heutigen Staat Papua-Niugini noch heute unvergessen ist. Auf der AS 36 geht es nach Nonnhof, geradeaus über den Kreisverkehr bei Sunzendorf und bergauf nach Höfling, wo wir wieder die Wasserscheide passieren. Das Rad rollt den Berg hinab nach Hackern und Aichazandt, von wo aus unser Ziel nicht mehr weit ist. Am Happurger Stausee – Cafe „Seeterrassen“. Hier bietet sich ein herrlicher Blick auf den See. Bilder: F. Beyerlein Lädt zur Pause ein. Das Café Insider in Alfeld. Für komoot-Nutzer Jetzt mitradeln – das Team “Bergstadtboten” ist dabei! Wir vom „Bergstadtboten" wollen auch beim Stadtradeln im Landkreis ganz vorne mitfahren! Jeder Kilometer zählt – für den Klimaschutz, die Gemeinschaft und unsere Region. Ob Routiniers oder Neulinge: Alle sind willkommen! Also unter „Stadtradeln.de/Landkreis-Amberg-Sulzbach“ vom 23. Juni bis 13. Juli beim Team „Bergstadtboten“ anmelden, rauf aufs Rad und gemeinsam ein starkes Zeichen setzen! (siehe Seite 19)
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