13 Anfang Juli gab es bereits die erste Welle, jetzt im August könnte uns die nächste erwarten: es sind die richtig heißen Tage, die die den Körper tagsüber bei Arbeit und Freizeit belasten und uns nachts vom erholsamen Schlaf abhalten. Die Hitze steigt in den Kopf, ist aus den Innenräumen kaum mehr herauszubringen und bringt junge wie auch alte Menschen regelrecht an ihre Grenzen. Am liebsten möchte man einen mobilen Eisschrank um sich herumhaben oder den ganzen Tag die Füße in ein kaltes Nass stecken. Mit den Auswirkungen des Klimawandels steigen die Temperaturen immer öfter über die 30-Grad-Marke, die Hitzeperioden dauern immer länger. Das körperliche Wohlbefinden leidet. Dr. Katrin Dauer, Ärztin am Gesundheitsamt AmbergSulzbach, hat ein paar Tipps für uns: „Wichtig ist bei allen Aktivitäten im Außenbereich der ausreichende Sonnenschutz, von Kopfbedeckung über Pflegeprodukte mit hohem Lichtschutzfaktor bis hin zur Sonnenbrille als Schutz für die Augen. Aber auch eine ausreichende Aufnahme von Kühler Kopf an heißen Tagen Flüssigkeit ist unerlässlich, um möglichst unbeschadet durch die heißen Tage zu kommen.“ Hier sollte die Menge entsprechend erhöht werden, z.B. bei Kindern und älteren Personen auf ca. 2 Liter pro Tag, oder bei aktiven Erwachsenen sogar auf bis zu 3 oder 4 Liter pro Tag. Und: „Eher lauwarme Getränke, bevorzugt Wasser, isotonische Drinks oder leichte Schorlen.“ Für Freizeit-Sportler empfiehlt sich, die TrainingsEinheiten in die Morgenstunden oder in den Abend zu verlegen. Eine lauwarme Dusche hilft dem Körper, sich an die hohen Außentemperaturen anzupassen. Dr. Dauer schmunzelt: „Natürlich darf es ab und zu auch ein Eis sein, um die Hitzetage gut zu überstehen.“ „Morgens lüften, tagsüber Fenster und Jalousien schließen“ – so empfiehlt es Fachberater Karl-Heinz Hofbauer vom Zentrum für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit (ZEN), wenn es um unsere Innenräume geht. Für die Nacht „reicht es schon, den Schlafplatz unter dem Dach an besonders heißen Tagen in das Erdgeschoss zu verlegen und für Luftzirkulation in den Räumen zu sorgen.“ Technische Unterstützung bieten dabei einfache Ventilatoren, mobile Klimageräte oder auch fest installierte Klimaanlagen. Natürlich sollte man hier den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten im Auge behalten. Bei den einfachen Ventilatoren, die in der Anschaffung bei etwa 20 bis 40 € liegen, sind der Verbrauch mit etwa 200 bis 500W und Kosten in Höhe von etwa 0,20 €/10 Std. relativ niedrig. Hier gibt es mittlerweile auch Geräte, die einen integrierten Eiswürfeltank zur besseren Abkühlung besitzen. Anders sieht es bei den Klimageräten aus: hier muss man für die Anschaffung mit bis zu Freepik 400€ deutlich tiefer in die Tasche greifen. Bei den Verbrauchskosten liegen die einfacheren, mobilen Geräte noch bei etwa 0,40€/10 Std., während die Profi-Geräte mit Abluftschlauch mehr als 10.000W verbrauchen, und damit Kosten von etwa 5,50€ bei 10 Stunden Betriebszeit entstehen. Wer sich weiter informieren möchte, ist bei der vhs Amberg-Sulzbach richtig: Zum Thema „Kühler Kopf an heißen Tagen“ bietet sie in Zusammenarbeit mit dem ZEN sowie mit dem Gesundheitsamt Amberg-Sulzbach regelmäßig informative Vorträge an. www. vhs-as.de
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