pro Su-Ro - Bergstadtbote Juni 2026

10 Ob in den Familien, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis: die Entwicklungen der Künstlichen Intelligenz (KI) sind derzeit in aller Munde. Im Berufsleben ist KI oftmals fester Bestandteil von Tätigkeiten und Prozessen, aber auch im Privaten kommt man an den neuen Anwendungen kaum vorbei. Die KI bietet viel Potenzial, beantwortet sie doch beispielsweise Fragen in Sekunden Schnelle, schreibt uns Texte oder sortiert Informationen. Oftmals nutzen wir sie schon längst, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Denn: sie bringt uns Erleichterung und ist praktisch. Doch eines können die neuen Anwendungen nicht: Mensch sein. Wir haben ein Bewusstsein, handeln oft auf Basis von Gefühlen, Moral und Werten. Wir lernen durch unsere Lebenserfahrung und haben Ziele, Wünsche und Absichten. Wir sind originell und kreativ, an Bedürfnisse gebunden. All das macht uns in unserem MenschSein aus und unterscheidet uns von der Künstlichen Intelligenz. Zugegeben: Die KI kann menschliche Fähigkeiten in spezifischen Bereichen übertreffen und unterstützen. Sie macht aber auch Fehler, versteht kausale Zusammenhänge nicht immer zuverlässig, übernimmt Vorurteile. Und hier setzt das an, was unsere Gesellschaft immerzu brauchen wird: menschliche Begegnungen, Orte, wo wir zuhören, diskutieren, zweifeln, lernen und wachsen können. Es ist heute umso wichtiger denn je, selbstbestimmt zu handeln – nicht nur technisch kompetent, sondern auch gesellschaftlich wach und verantwortungsvoll. Eine wichtige Rolle kommt hier den Volkshochschulen zu - unverzichtbare Orte für Menschen jeden Alters, die unsere Gesellschaft verstehen, mitgestalten und miteinander im Gespräch bleiben wollen. Die Volkshochschulen sind Räume, in denen Menschen sich begegnen, Fragen stellen dürfen und gemeinsam Neues entdecken. Zum Beispiel im Programmbereich Gesellschaft erfüllt sie Aufgaben, die keine Maschine und keine digitale Anwendung übernehmen kann. Hier lernen wir, politische Entwicklungen einzuordnen, Medien kritisch zu nutzen und uns in einer Welt voller Informationen zurechtzufinden. Hier sprechen wir über Themen, die uns bewegen: Demokratie, Zusammenhalt, Klimawandel, Migration, soziale Gerechtigkeit, digitale Transformation. Nicht anonym, sondern im Austausch – mit echten Menschen, unterschiedlichen Perspektiven und gegenseitigem Respekt. Die vhs bleibt ein Ort der Teilhabe: offen für alle, unabhängig von Herkunft, Alter oder Bildungsweg. Und sie begleitet uns in einer Zeit, in der sich vieles verändert – mit Angeboten, die Mut machen, Orientierung geben und Gemeinschaft stiften. Und deshalb lädt die vhs Amberg-Sulzbach auch weiterhin zu besonderen Kultur-Angeboten so ganz ohne KI ein: Die Ausstellung „Hersbrucker Kunst“ wird am 19. Juni 2026 um 19.00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Bei diesem Abend mit musikalischer Umrahmung besteht die Möglichkeit, die Künstler persönlich kennenzulernen und mit Kunstliebhabern ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag, 12. Juli 2026 führt eine Busfahrt zuerst ins Porzellanikon nach Selb, im Anschluss geht es auf die wunderschöne Naturbühne der Luisenburg zur Nachmittagsvorstellung von „Romeo und Julia“. Komfortabel und bei Tageslicht – gemeinsam mit Menschen, die die Freude an Kunst und Kultur teilen (Anmeldung bis Ende Mai möglich). Und dann laufen gerade die letzten Planungen für die nächste Kammermusikreihe, die im Oktober startet, und fünf wunderbare Konzerte mit hochklassigen Ensembles bietet. Diese können über das beliebte Abonnement oder auch einzeln besucht werden. Informationen zum Angebot der vhs erhalten Sie online unter www.vhs-as.de, oder auch gerne telefonisch unter 09621 397700. Menschen treffen und gemeinsam lernen an der vhs. Bild: freepik Welche Rolle spielt die Künstliche Intelligenz für unsere Gesellschaft? Bestattungen www.ms-bestattungen.de Georg-Schiffer-Str. 4 24 Stunden 0 96 22 / 704 330 5 SULZBACH-ROSENBERG Kugelplatz 7 24 Stunden 0 96 61 / 813 624 0 Jedem Leben ein Zeichen setzen Für Sie im gesamten Landkreis und auf allen Amberger Friedhöfen

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