pro Su-Ro - Bergstadtbote Juni 2026

2 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Sämtliche Artikel geben die Meinung des Verfassers, nicht die Meinung des Herausgebers wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Gewähr übernommen. Rücksendung nur gegen Rückporto. Redaktionsschluss ist jeweils der 10. jedes Monats für die darauffolgende Ausgabe. Verantwortlich ist für Wirtschaftsbeiträge und Werbung: pro Su-Ro, Redaktion, Frühlingstraße 12, 92237 Sulzbach-Rosenberg. für den Inseratenteil: die Inserenten. Die Redaktion des Bergstadtboten ist bevollmächtigt Anzeigen und Texte ohne Angaben von Gründen abzulehnen. IMPRESSUM Bergstadtbote für Sulzbach-Rosenberg und Umland. Herausgeber pro Su-Ro INHALT An alle Haushalte Bergstadtbote Juni 2026 Ammerthal Birgland Edelsfeld Etzelwang Gebenbach Hahnbach Hirschbach Illschwang Königstein Neukirchen Poppenricht Sorghof Trasslberg Vilseck Weigendorf Sulzbach-Rosenberger Das Informationsblatt des Wirtschafts- und Kulturforums www.prosuro.de Bergstadtbote online Altstadtfest in Sulzbach-Rosenberg Mit Jobbörse! Kostenloses Outdoortraining Frankenjura Kletterfestival 2026 Eisen Esche Ihr Ansprechpartner für Inserate: Frau Yvonne Rösel, Geschäftsstelle pro Su-Ro, Frühlingstraße 12, Telefon (09661) 810746, Telefax (09661) 810748, info@bergstadtbote.de Nächste Ausgabe 24.6.2026 Inseratengestaltung, Satz und Layout: KRAS…medien, Klaus Rösel, Sulzbach-Rosenberg Druck: Druckzentrum Der neue Tag, Weiden Titelbild: Stadt Sulzbach-Rosenberg Der Bürgermeister informiert _______________________2+3 Zum Picnic beim Aquanauten und den Flussgeistern_4+5 Zuverlässiger Ansprechpartner rund ums Handwerk ___6 Der unbekannte Erbprinz _________________________7 Jubiläum für das Traditionsfest in Großenfalz _________8 Das Frankenjura Kletterfestival 2026 ________________9 Welche Rolle spielt die Künstliche Intelligenz? _______10 Stadtlauf zum Altstadtfest ________________________11 Gewinnspiel ___________________________________ 12 Eine bayrisch-amerikanische Komödie _____________13 Termine ____________________________________ 14+15 Klimafreundliche Trinkwasserversorgung ___________16 Kultur & Reisen on Tour _________________________16 Sportlich durch den Sommer _____________________17 Apotheken-Notdienste __________________________18 Peanut Chia-Pudding mit frischen Beeren ___________ 19 es war eine grandiose Feier 1976: Sulzbach beging seinen 950. Geburtstag, das legendäre Altstadtfest entwickelte sich daraus - aber warum gibt es dann heuer keine 1000-Jahr-Feier? Ein Blick in die Geschichte verrät: Die Stadt ist viel älter. Die Frage nach dem Alter der Stadt ist eine sehr vielschichtige Sache. Betrachtet man die verschiedenen Quellen, so steht zumindest eines fest: 1026 gab es hier schon eine Besiedlung und Gebäude. Denn als 1024 Kaiser Heinrich II. starb, standen schon erste Steingebäude wie die Burgkirche (um 800) auf der Burg Sulzbach. Es ist doch sehr viel individuelle Interpretation dabei bei den einzelnen Chronisten. Sulzbach wurde schon 1253 als Markt erwähnt und bekam vermutlich auch um diese Zeit seine Stadtrechte verliehen, einen ganzen festgelegten Katalog von Zugeständnissen, darunter auch das WegzollRecht. Aber zu dieser Zeit blühte die Stadt ja schon, denn sie lag strategisch perfekt: Zum einen an der Ost-West-Achse zwischen dem Fränkischen Reich und Westböhmen (der späteren Goldenen Straße), zum anderen an der SüdNord-Achse über Erfurt und Magdeburg bis nach Haithabu. Elisabeth Vogl etwa, die langjährige Leiterin des Stadtmuseums, lokalisierte einen ältesten Siedlungskern östlich der Burg im Bereich des Luitpoldplatzes. „Die sagenhafte Überlieferung der Burgen- und Stadtgründung geht letztlich bei allen Autoren auf die um 1324 aufgeschriebene so genannte Reimchronik des Kastler Abtes Hermann zurück“, schreibt der bekannte Archäologe Dr. Mathias Hensch in seiner „Forschungsgeschichte zur Entwicklung von Burg und Stadt Sulzbach“. Der Bayreuther Pfarrer Johannes Braun verfasste 1648 seine Nordgauchronik zu Ehren von Christian August von Sulzbach. Darin erwähnt er, dass Graf Gebhard auf der Jagd tatsächlich „auf dem Berg zuoberst ein alt zerstört groß Gemäuer“ entdeckt und diese Reste mit zum Bau seiner eigenen Burg genutzt habe. Den Ort habe er „Suzelbach“ genannt. Hensch meint allerdings: „Diese Überlieferung trägt deutlich sagenhafte Züge.“ Sie wurde aber von späteren Chronisten übernommen. Den Beginn der Bautätigkeiten verlegte der Autor Braun in das Jahr 1024. Josef Moritz wiederum kommt zu dem Schluss, dass „Gebhard I. der erste Erbauer von Sulzbach war.“ Die Gegend um Sulzbach sei zunächst Königsgut gewesen und Mitte des 11. Jahrhunderts an den 1043 in einer Urkunde Heinrichs III. genannten „comes Gebehard“ geschenkt worden. Dieser Ansicht schlossen sich mehrere folgende Geschichtsschreiber an. Erst 1976 setzte Rudolf Heinl in der Festschrift die Gebhardsburg mit der ersten Burganlage gleich. In der gleichen Festschrift zitiert Max Ottmann eine mündliche Überlieferung, nach der das erste Burggebäude bereits 1024 einen Dachstuhl besaß, denn eine entsprechende Balken-Inschrift sei 1874 beim Abbruch des Getreidekastens entdeckt worden. Generell wurde

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