© privat © ZDF -Jana Kay studierte in Konstanz, Paris und in den USA Germanistik und Slawistik und war im ZDF bis 2021 Hauptmoderatorin der heute-Nachrichten um 19 Uhr. Petra Gerster © privat Christoph Jost vhs.wissen live: Jenseits der Banken und fern vom Staat. Über Geld und Freiheit im Zeitalter der Kryptowährungen. – online Mit Bitcoin brach vor 16 Jahren das Zeitalter der Kryptowährungen an. Das selbsternannte digitale Bargeld versprach eine anonym und unmittelbar verwendbare und von außen nicht zu korrumpierende Weltwährung jenseits der Banken und fern vom Staat. Bitcoin sei deswegen, so hört man aus dem Internet genauso wie aus dem Zeitungsfeuilleton oder aus US-Senatsanhörungen, eine „Währung der Freiheit“. Dieses Versprechen ist besonders für jene attraktiv, die unter der Macht der Zahlungsvermittler und repressiven Finanzbehörden leiden – und das sind nicht wenige. Doch ist das Versprechen auch tragfähig? Der Vortrag erläutert die Grundprinzipien der Funktionsweise von Bitcoin und anderen Kryptowährungen und sondiert ihre freiheitspolitischen Ambitionen im Lichte geldsoziologischer Befunde und aktueller politischer Entwicklungen in der Ära Trump. N222026V Mo, 16.03.26, 19.30–21 Uhr · Dr. Aaron Sahr · Online-Vortrag · gebührenfrei Aaron Sahr ist Wirtschaftssoziologe und leitet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Forschungsgruppe „Monetäre Souveränität“. Zuletzt erschienen von ihm „Die monetäre Maschine. Eine Kritik der Finanziellen Vernunft“ bei C.H. Beck (2022), im Frühjahr 2026 erscheint „Fake Coins. Digitales Geld und analoge Freiheit“ in der Hamburger Edition. Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe „Arbeit an Europa“. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftsteller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. vhs.wissen live: In der Nähe: Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht – online Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich? Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen. N222041V Mo, 18.05.26, 19.30-21 Uhr · Dr. Simon Strauß · Online-Vortrag · gebührenfrei Bildung, Medien und Demokratie im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz Unser wichtigstes politisches Problem ist nicht der Klimawandel. Auch nicht der Krieg in der Ukraine. Nicht die Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft. Oder die soziale Ungleichheit. All diese Probleme sind wichtig, aber wir werden sie nicht lösen, wenn wir nicht das wirklich größte Problem unserer Zeit angehen. Das ist der Versuch von Donald Trump, Wladimir Putin und allen Rechtspopulisten dieser Welt, den Unterschied zwischen Lüge und Wahrheit zu zerstören. Wenn das gelingt, wenn die Menschen nicht mehr unterscheiden zwischen Fakt und Fake, dann führt das zur Zerstörung der Demokratie. Um diese zu verteidigen, braucht es Wissenschaft, seriöse Medien und gebildete, an der Wahrheit interessierte Bürger. N222043 Di, 19.05.26, 19.30–21 Uhr Esslingen, Altes Rathaus · Petra Gerster · 10 €, mit Kombi Card kostenlos Ohne Anmeldung keine Platzgarantie Keine Vorträge mehr verpassen mit dem wissen.live Newsletter = Semesterhighlight Gesellschaft und Leben / Geschichte und Politik 21
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