Stadtwerke Bernau

5 1 Ice, Ice, Baby! Bis zu 12 Prozent Strom und 7 Euro lassen sich im Jahr sparen, wenn die Temperatur im Kühlschrank 7 statt 5 Grad Celsius misst. Noch weniger Energie wird verbraucht, wenn das Gefrierfach regelmäßig abtaut: Schon eine fünf Millimeter dicke Eisschicht im Gefrierfach erhöht den Verbrauch um etwa 30 Prozent. 2 Tausche Schwamm gegen Spüle Zehn Liter Wasser und eine Kilowattstunde Strom verbraucht eine moderne Spülmaschine bei zwölf Maßgedecken: Das ist die Standardeinheit für den Vergleich von Spülleistungen, die rund 140 Geschirrteile umfasst. Diese Ressourceneffizienz schlägt jeden Handabwäscher: Doppelt so viel Wasser und 40 Prozent mehr Energie fallen an, wenn zu Schwamm und Bürste gegriffen wird. Gibt’s im Haushalt keine Spülmaschine, braucht das Waschbecken auf jeden Fall einen Stöpsel, damit heißes Wasser nicht ungenutzt in den Abfluss fließt. 3 Urlaubsreif Laut Umweltbundesamt verursachen elektrische Geräte im Stand-by-Modus deutschlandweit etwa vier Milliarden Euro im Jahr. Nimmt man Fernseher, Computer und Co. vom Netz, lassen sich im Schnitt 115 Euro und 170 Kilo CO2 sparen. Das gilt vor allem vor dem Urlaub: 13 Euro pro Reise lassen sich sparen, wenn auch der Kühlschrank abgeschaltet wird – dafür zum Ferienbeginn einfach die gekühlten Lebensmittel aufbrauchen. 4 Cool bleiben ohne Klimaanlage Läuft sie an 30 Tagen im Jahr für jeweils acht Stunden, verursacht eine Klimaanlage ganze 56 Kilo CO2. Wer darauf verzichtet, schont das Klima und spart etwa 40 Euro Stromkosten. Die umweltschonende Alternative: tagsüber Rollos und Jalousien schließen, die kühlen Temperaturen am Morgen und Abend zum Durchlüften nutzen und einen Ventilator aufstellen. 5 Die Summe macht’s Mit dem Wasserkocher immer nur so viel Wasser erhitzen wie nötig. Wer jeden Tag einen Liter mehr kocht, erzeugt im Jahr ganze 25 Kilo CO2. Zu viel gekocht? Dann freuen sich die Zimmerpflanzen über eine kleine Erfrischung, sobald das Wasser abgekühlt ist. 6 Lichterglanz mit Sonnenkraft Lichterketten und Lampions sorgen an lauen Sommerabenden für eine gemütliche Stimmung auf dem Balkon oder der Terrasse. Solarbetriebene Leuchtmittel sind im Außenbereich eine gute Alternative zu LEDs: Sie sammeln tagsüber Energie und leuchten, wenn es dunkel wird. 7 Nichts für Warmduscher Jedes Grad weniger spart beim Duschen wertvolle Energie: Wer bei 36 statt bei 40 Grad duscht, verbraucht schon ein Fünftel weniger und spart bis zu 50 Euro im Jahr. Auch die Duschdauer beeinflusst den Verbrauch. Ob man drei oder zehn Minuten das Wasser laufen lässt, macht auf der Jahresendabrechnung schnell einen Unterschied von bis zu 160 Euro. Sparduschköpfe vermengen das Wasser mit Luft und halbieren den Verbrauch zusätzlich. 8 Pizzabäcker aufgepasst! Nur bei besonders empfindlichen Gerichten wie Blätterteig oder Filet ist das Vorheizen des Backofens ein Muss. Die Pizza darf auch so rein – denn wer nicht vorheizt, spart beim Backen 20 Prozent Energie. Wenn an Stelle von Ober- und Unterhitze mit Umluft gebacken wird, reichen sogar um 20 Grad Celsius niedrigere Temperaturen aus. Um die Wärme optimal zu nutzen, den Backofen 10 Minuten vor Gar-Ende ausschalten. 9 Vorwäsche, ade! Selten ist die Wäsche so stark verschmutzt, dass eine Vorwäsche notwendig ist. Weglassen lohnt sich: Bei drei Waschgängen pro Woche werden 11 Kilo CO2 und 10 Euro im Jahr gespart. Auch die Temperatur macht beim Waschen einen Unterschied: Wer zweimal die Woche bei 30 statt bei 60 Grad wäscht, reduziert seine jährlichen Kosten um weitere 40 Euro. JEDER SCHRITT ZÄHLT Energiesparen ist wichtig, oft allerdings gar nicht so einfach. Jeder Mensch hat seine Gewohnheiten – und das ist okay. Deshalb: Nicht zu viel vornehmen und prüfen, welche Tipps zum eigenen Alltag passen. Nicht jeder Tipp ist für jeden Haushalt geeignet und jede nicht verbrauchte Kilowattstunde bewirkt etwas. Unser Vorschlag: Trennen Sie diese Seite aus demMagazin und heben Sie sie zumMerken und Nachlesen auf. Stadtwerke Bernau— ENERG I ESPAREN

RkJQdWJsaXNoZXIy MjYwMDQ=