Stadtwerke Bernau

Der richtige Platz Nicht überall darf man die Picknickdecke ausbreiten – in Naturschutzgebieten ist das zum Beispiel nur an dafür ausgewiesenen Lagerwiesen und Rastplätzen in Ordnung. In städtischen Parks und Grünanlagen ist ein Picknick meist gestattet. Besonders nachhaltig wird der Ausflug ins Grüne, wenn das Ziel mit dem Rad, der Bahn oder zu Fuß erreichbar ist und das Auto stehen bleiben kann. Lässt sich das nicht vermeiden, einfach eine Fahrgemeinschaft bilden. Sauber bleiben Wer gemeinsam mit Freunden oder der Familie kocht und isst, muss anschließend auch aufräumen. Das gilt auch fürs Dinner unterm freien Himmel! Also am besten einen kleinen Müllbeutel für anfallenden Abfall einpacken oder direkt einen Picknickplatz aussuchen, an dem sich ein Mülleimer befindet. Auf Müll verzichten Nachhaltige Alternativen für Plastiktüten, Alu- und Frischhaltefolie gibt es mittlerweile viele. Besonders geläufig sind wiederverwendbare Bienenwachstücher und Brotdosen. Anstatt das mitgebrachte Essen auf Einweggeschirr zu servieren, einfach vom langlebigen Campinggeschirr essen. Tee oder Kaffee in eine Thermoskanne, Leitungswasser in eine Trinkflasche füllen. Zum Trinken im Grünen eignen sich robuste Becher aus Emaille. Nichts davon parat? Im Notfall kann man auf kompostierbare Teller und Becher ausweichen – zum Beispiel aus Palmblättern oder Zuckerrohr. Saisonal und regional To-go-Produkte aus dem Supermarkt sind teuer und produzieren viel Verpackungsmüll. Mehr Spaß macht die Vorbereitung, wenn jeder selbst etwas zubereitet. So kann man auch bewusst auf die Zutaten achten. Wer saisonal und regional für das Picknick einkauft, isst besonders nachhaltig. Grill fürs Handgepäck Einweggrills aus dem Supermarkt sind zwar praktisch, aber nicht umweltfreundlich. Nach der Benutzung landen sie im Müll, recycelbar sind die Bestandteile nicht. Außerdem verbrennen sie oft das Gras, auf dem sie stehen, da sie direkt auf dem Boden angezündet werden. Besser sind deshalb handliche Grilleimer, Kugelgrills und Klappgrills. 3 ORTE FÜR EIN PICKNICK IN BERNAU 1 Am Langerönner Weg zwischen Bernau Lobetal und Biesenthal laden Wiesen und Felder zu einem ausgiebigen Picknick in der Natur ein. Wer Lust hat, verstaut den Proviant auf dem Gepäckträger oder im Fahrradkorb und verbindet den Ausflug ins Grüne mit einer Radtour durchs Biesenthaler Becken. 2 Börnicke nahe Bernau ist nicht nur für sein Schloss mit Gutspark, die schattigen Alleen und alten Höfe bekannt: Auf dem Kinderbauernhof können die Kleinsten Tiere füttern, Gemüse anpflanzen oder durchs Heu toben. Direkt nebenan befindet sich ein Rastplatz mit schönem Blick auf den Barnimer Feldpark – perfekt für eine Pause. 3 Ab auf die Liegewiese, zusammen mit den Kindern auf den Spielplatz oder lieber ein Match an der Tischtennisplatte? Egal, für was man sich entscheidet: In dem 19 Hektar großen Panke-Park rund um den Teufelspfuhl in Bernau findet sich auf jeden Fall auch ein schattiges Plätzchen für ein Picknick. SO FUNKTIONIERT’S: Die Brezeln in maximal 4 Millimeter dicke Scheiben schneiden und in eine Auflaufform geben. Anschließend das Olivenöl mit geriebenem Knoblauch, getrockneten Gewürzen oder frischen Kräutern mischen und über die Brezelstücke gießen. Alles gut miteinander vermengen. Anschließend die Chips bei 150 Grad Celsius im Ofen rösten, bis sie goldgelb und knusprig sind. ZUTATEN: • 4–5 Brezeln • 100 ml Olivenöl • 1 Knoblauchzehe • Salz • Gewürze oder frische Kräuter Brezelchips Selbst- gemacht! 9 Stadtwerke Bernau— NACHHA LT I GK E I T

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